ANTRA MUPS 20 mg magensaftresistente Tabletten

ANTRA MUPS 20 mg magensaftresistente Tabletten
Verschreibungspflichtig

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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PZN: 0109174
Hersteller: AstraZeneca GmbH
Darreichung: Tabletten magensaftresistent
Menge: 90 St
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€ 0,50 / 1St
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Bad Bramstedt: Abholbereit ab 12:30 Uhr
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90 St

Indikation

1. Erwachsene: - zur Behandlung von Ulcera duodeni - zur Rezidivprophylaxe von Ulcera duodeni - zur Behandlung von Ulcera ventriculi - zur Rezidivprophylaxe von Ulcera ventriculi - zur Helicobacter pylori (H. pylori) Eradikation bei Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren in Kombination mit den entsprechenden Antibiotika - zur Behandlung von NSAR-assoziierten gastroduodenalen Ulcera - zur Prävention von NSAR-assoziierten gastroduodenalen Ulcera bei Risiko Patienten - zur Behandlung der Refluxösophagitis - zur Langzeittherapie bei Patienten mit abgeheilter Refluxösophagitis - zur symptomatische Behandlung der gastroösophagealen Refluxkrankheit - zur Behandlung des Zollinger-Ellison-Syndrom. 2. Kinder: Kinder älter als 1 Jahr und >= 10 kg: - zur Behandlung der Refluxösophagitis - zur symptomatischen Behandlung von Sodbrennen und saurem Aufstoßen bei der gastroösophagealen Refluxerkrankung Kinder und Jugendliche älter als 4 Jahre: - in Kombination mit einer Antibiotikabehandlung bei einem Zwölffingerdarmgeschwür, das durch das Bakterium H. pylori hervorgerufen wird. Hinweis: Bei Vorliegen von Warnsignalen (z.B. signifikanter ungewollter Gewichtsverlust, wiederkehrendes Erbrechen, Dysphagie, Hämatemesis oder Melaena) und ein Magengeschwür oder der Verdacht auf Magengeschwür besteht, muss eine eventuelle Bösartigkeit ausgeschlossen werden, da die Behandlung die Symptome bessern kann und daher eine Diagnose verzögert.

Gebrauchs­informationen

Anwendungsangaben

  • - Zwölffingerdarmgeschwüre
  • - Zollinger-Ellison-Syndrom
  • - Magengeschwür
  • - Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten von Zwölffingerdarmgeschwüren
  • - Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten von Magengeschwüren
  • - Geschwüre im Verdauungstrakt, verursacht durch Medikamente, wie zum Beispiel durch bestimmte Schmerzmittel (nicht-steroidale Antiphlogistika)
  • - Vorbeugung von Geschwüren im Verdauungstrakt, verursacht durch Medikamente, wie zum Beispiel durch bestimmte Schmerzmittel (nicht-steroidale Antiphlogistika)
  • - Sodbrennen und saures Aufstoßen (leichte Form der Refluxkrankheit)
  • - Refluxösophagitis (Refluxkrankheit mit Entzündung der Speiseröhre)
  • - Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten der Refluxösophagitis (Refluxkrankheit mit Entzündung der Speiseröhre)
  • - Beseitigung des Erregers Helicobacter pylori, der häufig wiederkehrende Magen-Darm-Geschwüre auslösen kann

Zusammensetzung

Die angegebenen Mengen beziehen sich auf 1 Tablette

Wirkstoff Omeprazol hemimagnesium20,65 mg
Hilfsstoff Saccharose19-20 mg
Hilfsstoff Maisstärke+
Hilfsstoff Hartparaffin+
Hilfsstoff Macrogol 6000+
Hilfsstoff Polysorbat 80+
Hilfsstoff Crospovidon+
Hilfsstoff Natriumhydroxid zur pH-Wert-Einstellung+
Hilfsstoff Natriumstearylfumarat+
Hilfsstoff Talkum+
Hilfsstoff Triethylcitrat+
Wirkstoff Omeprazol20 mg
Hilfsstoff Eisen(III)-oxid+
Hilfsstoff Titandioxid+
Hilfsstoff Cellulose, mikrokristalline+
Hilfsstoff Glycerolmonostearat 40-50%+
Hilfsstoff Hyprolose+
Hilfsstoff Hypromellose+
Hilfsstoff Magnesium stearat (pflanzlich)+
Hilfsstoff Methacrylsäure-Ethylacrylat-Copolymer (1:1) Dispersion 30%+
Hilfsstoff Zucker-Stärke-Pellets+

Dosierungsangaben

PersonenkreisZeitpunktEinzeldosisGesamtdosis
Erwachsenemorgens, vor der Mahlzeit1 Tablette1-mal täglich
Erwachsenemorgens, vor der Mahlzeit1 Tablette1-mal täglich
Erwachsenemorgens, vor der Mahlzeit1 Tablette1-mal täglich
Erwachsenemorgens, vor der Mahlzeit1 Tablette1-mal täglich
Kinder ab 1 Jahr (10-20 kg Körpergewicht)morgens, vor der Mahlzeit1 Tablette1-mal täglich
Kinder ab 2 Jahre (über 20 kg Körpergewicht)morgens, vor der Mahlzeit1 Tablette1-mal täglich

Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt:

Höchstdosis für Kinder ab 2 Jahren (über 20 kg Körpergewicht): Unter ärztlicher Aufsicht kann die Dosis auf 2 Tabletten pro Tag erhöht werden.

Patienten mit einer Leberfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.

Höchstdosis: Unter ärztlicher Aufsicht kann die Dosis bei Erwachsenen auf 2 Tabletten pro Tag erhöht werden.

Bei Zollinger-Ellison-Syndrom: Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.

Kinder ab 4 Jahre und Erwachsene: Beseitigung des Helicobacter pylori: Da es sich um eine Kombinationstherapie mit verschiedenen Arzneimitteln handelt, wird die Dosierung von Ihrem Arzt bestimmt.

Wichtige Hinweise

Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
- Das Arzneimittel kann Symptome verschleiern, die auf eine schwerwiegende Erkrankung hindeuten. Lassen Sie deshalb länger anhaltende Beschwerden vor Einnahme des Arzneimittels von Ihrem Arzt abklären.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Zur Erleichterung der Einnahme können Sie das Arzneimittel auch mit Wasser, Tee oder in breiförmiger Nahrung vermischt einnehmen. Stellen Sie sicher, dass keine Rückstände im Glas verbleiben.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Die empfohlene Anwendungsdauer beträgt bei Sodbrennen und Zwölffingerdarmgeschwüren 2-4 Wochen, bei Magengeschwür, Refluxösophagitis und Geschwüren im Verdauungstrakt, verursacht durch Medikamente, 4-8 Wochen, zur Beseitigung des Helicobacters pylori 1 Woche. Bei Zollinger-Ellison-Syndrom und zur Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten der Refluxösophagitis oder von Geschwüren im Verdauungstrakt, verursacht durch Medikamente, ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt.

Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff hemmt die Ausschüttung von Magensäure aus den so genannten Belegzellen der Magenschleimhaut. Er blockiert dort eine bestimmte Stelle, die über einen Pumpmechanismus für die Freisetzung der Magensäure verantwortlich ist.

Aufbewahrung

Aufbewahrung

Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung innerhalb der nächsten Stunde verbraucht werden!

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfälle
- Verstopfung
- Blähungen
- Bauchschmerzen
- Infektionen im Magen-Darm-Trakt
- Geschmacksstörungen
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Müdigkeit
- Schlafstörungen
- Sehstörungen
- Verschwommenes Sehen
- Schleiersehen
- Einschränkungen des Gesichtsfeldes
- Tinnitus (Ohrgeräusche)
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Juckreiz
- Hautausschlag
- Erythema exsudativum multiforme (Hautausschlag, häufig mit Schleimhautbefall, Blasenbildung und schmerzhaften offenen Stellen)
- Erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut
- Schwitzen
- Haarausfall
- Veränderung der Leberwerte
- Wassereinlagerungen (Ödeme), vor allem an den Beinen oder Armen
- Unwohlsein
- Magnesiummangel
- Knochenbruch

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Eingeschränkte Nierenfunktion

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge unter 1 Jahr: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: In dieser Altersgruppe sollte das Arzneimittel nur bei bestimmten Anwendungsgebieten eingesetzt werden. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker.
- Ältere Patienten ab 65 Jahren: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Nach derzeitigen Erkenntnissen hat das Arzneimittel keine schädigenden Auswirkungen auf die Entwicklung Ihres Kindes oder die Geburt.
- Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

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