CEFACLOR 500-1A Pharma Filmtabletten

CEFACLOR 500-1A Pharma Filmtabletten
Verschreibungspflichtig

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Rezeptart

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PZN: 0113721
Hersteller: 1A Pharma GmbH
Darreichung: Filmtabletten
Menge: 10 St
16,28 1
€ 1,63 / 1St
Menge:
Trappenkamp: Abholbereit ab 10:30 Uhr
Bornhöved: Abholbereit ab 13:00 Uhr
Bad Malente: Abholbereit ab 12:30 Uhr
Bad Bramstedt: Abholbereit ab 12:30 Uhr
Botendienst: Zustellung heute
Alternative Packungsgrößen
10 St 20 St

Indikation

Zur Behandlung von akuten und chronischen Infektionen unterschiedlichen Schweregrades, die durch Cefaclor-empfindliche Krankheitserreger verursacht werden und einer oralen Therapie zugänglich sind. Dazu zählen Infektionen - der oberen und unteren Atemwege - des Hals-Nasen-Ohren-Bereichs, wie z. B. Otitis media, Sinusitis, Tonsillitis, Pharyngitis - der Niere und der ableitenden Harnwege - der Haut und der Weichteilgewebe. Hinweise zu den Anwendungsgebieten - Die offiziellen Richtlinien für den angemessenen Gebrauch von antimikrobiellen Wirkstoffen sind bei der Anwendung von Cefaclor zu berücksichtigen. - Cefaclor sollte möglichst nicht mit bakteriostatisch wirkenden Antibiotika (wie z.B. Chloramphenicol, Erythromycin, Sulfonamide oder Tetrazykline) kombiniert werden, da die Wirkung von Cefaclor vermindert werden kann.

Gebrauchs­informationen

Anwendungsangaben

  • - Bakterieninfektionen, wie:
  • - Bakterieninfektion der Harnwege
  • - Bakterieninfektionen der Haut und des Gewebe
  • - Bakterieninfektionen der Atemwege, wie:
  • - Lungenentzündung
  • - Bakterieninfektionen des Hals-Nasen-Ohren-Bereichs, wie:
  • - Mittelohrentzündung (Otitis media)
  • - Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)
  • - Mandelentzündung (Tonsillitis)
  • - Rachenentzündung (Pharyngitis)
  • - Bakterieninfektion der Niere
  • Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn zusätzlich Beschwerden wie schwere und langanhaltende Durchfälle auftreten.
  • Es gibt verschiedene Erreger, die eine Erkrankung verursachen können. Ob das Arzneimittel gegen die vorliegende Infektion wirksam ist, kann nur der Arzt entscheiden.

Zusammensetzung

Die angegebenen Mengen beziehen sich auf 1 Tablette

Wirkstoff Cefaclor-1-Wasser524,49 mg
Hilfsstoff Macrogol 6000+
Hilfsstoff Talkum+
Hilfsstoff Titandioxid+
Hilfsstoff Eisen(III)-oxidhydrat, gelb+
Wirkstoff Cefaclor500 mg
Hilfsstoff Cellulose, mikrokristalline+
Hilfsstoff Carboxymethylstärke, Natrium Typ A+
Hilfsstoff Croscarmellose natrium+
Hilfsstoff Povidon K25+
Hilfsstoff Siliciumdioxid, hochdisperses+
Hilfsstoff Magnesium stearat+
Hilfsstoff Butylmethacrylat-Copolymer, basisches+

Dosierungsangaben

PersonenkreisZeitpunktEinzeldosisGesamtdosis
Kinder von 6-10 Jahrenmorgens, mittags, abends; unabhängig von der Mahlzeit1/2 Tablette3-mal täglich
Kinder ab 10 Jahren und Erwachsenemorgens, mittags, abends; unabhängig von der Mahlzeit1 Tablette3-mal täglich
Kinder von 6-10 Jahrenmorgens und abends; unabhängig von der Mahlzeit1/2 Tablette2-mal täglich
Kinder ab 10 Jahren und Erwachsenemorgens, mittags, abends; unabhängig von der Mahlzeit1/2 Tablette3-mal täglich
Kinder von 6-10 Jahrenmorgens, mittags, abends und vor dem Schlafengehen; unabhängig von der Mahlzeit1/2 Tablette4-mal täglich
Kinder ab 10 Jahren und Erwachsenemorgens, mittags, abends; unabhängig von der Mahlzeit2 Tabletten3-mal täglich
Kinder von 6-10 Jahrenmorgens, abends; unabhängig von der Mahlzeit1 Tablette2-mal täglich
Kinder ab 10 Jahren und Erwachsenemorgens, mittags, abends; unabhängig von der Mahlzeit1 Tablette3-mal täglich
Kinder ab 10 Jahren und Erwachseneunabhängig von der Tageszeit und der Mahlzeit6 Tabletten6 Tabletten

Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt:

Höchstdosis: Bei schweren Infektionen kann die Dosis für Kinder ab 10 Jahren und Erwachsene unter ärztlicher Aufsicht auf 8 Tabletten pro Tag erhöht werden.

Für Kinder unter 6 Jahren wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt entsprechend dem Körpergewicht dosiert.

Wichtige Hinweise

Was sollten Sie beachten?
- Die Wirkung der Anti-Baby-Pille kann durch das Arzneimittel beeinträchtigt werden. Für die Dauer der Einnahme sollten Sie deshalb zusätzliche Maßnahmen zur Empfängnisverhütung treffen.
- Das Arzneimittel darf nicht vorzeitig abgesetzt werden, weil sonst mit einem (erneuten) Ausbruch der Krankheit zu rechnen ist.
- Vorsicht bei Allergie gegen das Antibiotikum Cephalosporin oder Penicillin!
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Die empfohlene Anwendungsdauer beträgt 7-10 Tage. Das Arzneimittel muss auf alle Fälle noch 2-3 Tage nach Abklingen der Beschwerden genommen werden. Behandlungsdauer bei Nebenhöhlenentzündung und Infektionen mit Streptokokken mindestens 10 Tage.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Magendruck, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff gehört zu den Antibiotika. Er behindert den ordnungsgemäßen Aufbau der äußeren Hülle, der so genannten Zellwand, von Bakterien. Die Zellwand kann den Bakterien dadurch keine Stabilität und Schutz mehr bieten, sie platzt und Zellbestandteile treten aus, die Bakterien werden zerstört. Da diese Wirkung nur bei Bakterien eintritt, deren Zellwand gerade auf- oder umgebaut wird, kann der Wirkstoff nur Bakterien angreifen, die sich in einer Wachstums- oder Vermehrungsphase befinden. Aus diesem Grund braucht es eine geraume Zeit, bis alle Bakterien einer Kolonie vollständig abgestorben sind.

Aufbewahrung

Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Appetitlosigkeit
- Durchfälle
- Weiche Stühle
- Bauchschmerzen
- Schwindel
- Müdigkeit
- Schlaflosigkeit
- Nervosität
- Unruhe
- Delirium (Verwirrtheit)
- Halluzinationen
- Allergische Reaktionen, wie:
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Hautausschlag
- Nesselausschlag
- Juckreiz
- Hautrötung
- Fieber
- Gelenkschmerzen
- Schwellungen von Gesicht, Zunge und Kehlkopf mit Einengung der Luftwege
- Kollapsneigung bei evtl. zu starkem Blutdruckabfall
- Infektionen mit anderen Bakterien oder mit Hefepilzen, wie:
- Infektionen der Scheide
- Nierenentzündung
- Anstieg der Nierenwerte (Kreatinin und Harnstoff)
- Anstieg der Leberwerte
- Veränderung des Blutbildes
- Granulozytopenie (Verminderung der Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen)
- Agranulozytose (stark verminderte Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen) erste Anzeichen sind grippeähnliche Symptome, wie: Fieber, Halsschmerzen, Zahnfleisch- und Mundschleimhautentzündungen; bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen.
- Anämie (Blutarmut)
- Bluthochdruck

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Schwere Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, die mit Erbrechen und Durchfällen einhergehen
- Neigung zu Asthma
- Neigung zu Allergien

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.
- Kinder unter 10 Jahren: In dieser Altersgruppe sollte das Arzneimittel nur bei bestimmten Anwendungsgebieten eingesetzt werden. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

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2) Preis gemäß aktueller Lauer-Taxe. Preis: Verbindlicher Abrechnungspreis nach der Großen Deutschen Spezialitätentaxe (sog. Lauer-Taxe) bei Abgabe zu Lasten der GKV, die sich gemäß §129 Abs. 5a SGB V aus dem Abgabepreis des pharmazeutischen Unternehmens und der Arzneimittelpreisverordnung in der Fassung zum 31.12.2003 ergibt. Bei nicht verschreibungspflichtigen Arzneimitteln ist dieser Preis für Apotheken nicht verbindlich. Im Falle einer Abrechnung würde der GKV von der Apotheke bei rechtzeitiger Zahlung ein Rabatt von 5% auf diesen Abgabepreis gewährt (§130 Absatz 1 SGB V).

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