CIPROFLOXACIN Kabi 200mg/100ml KabiPac Inf.-Lsg.

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Verschreibungspflichtig

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PZN: 3277618
Hersteller: Fresenius Kabi Deutschland GmbH
Darreichung: Infusionslösung
Menge: 10X100 ml
96,44 1
€ 96,44 / 1l
Menge:

Indikation

Das Arzneimittel ist zur Behandlung der folgenden Infektionen angezeigt. Vor Behandlungsbeginn sollten besonders die verfügbaren Informationen zu Resistenzen beachtet werden. 1. Erwachsene 1.1. Untere Atemwegsinfektionen verursacht durch gramnegative Bakterien - Exazerbationen der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Bei Exazerbationen der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) ist Ciprofloxacin nur dann anzuwenden, wenn andere Antibiotika, die für die Behandlung dieser Infektionen üblicherweise empfohlen werden, für ungeeignet erachtet werden. - bronchopulmonale Infektionen bei zystischer Fibrose oder bei Bronchiektasen - Pneumonie 1.2. Chronische eitrige Otitis media 1.3. Akute Verschlechterung der chronischen Sinusitis, insbesondere wenn sie durch gramnegative Bakterien verursacht ist 1.4. Harnwegsinfektionen - Akute Pyelonephritis - Komplizierte Pyelonephritis - Bakterielle Prostatitis 1.5. Infektionen des Genitaltrakts - Epididymoorchitis einschließlich Infektionen durch empfindliche Neisseria gonorrhoeae - Entzündliche Erkrankungen des Beckens, einschließlich Fälle durch empfindliche Neisseria gonorrhoeae 1.6. Infektionen des Gastrointestinaltrakts (z. B. Reisediarrhö) 1.7. Intraabdominale Infektionen 1.8. Durch gramnegative Bakterien verursachte komplizierte Haut- und Weichteilinfektionen 1.9. Maligne externe Otitis 1.10. Infektionen der Knochen und Gelenke 1.11. Inhalation von Milzbranderregern (postexpositionelle Prophylaxe und Heilbehandlung) 1.12. Ciprofloxacin kann zur Behandlung von neutropenischen Patienten mit Fieber angewendet werden, wenn der Verdacht besteht, dass das Fieber durch eine bakterielle Infektion verursacht ist. 2. Kinder und Jugendliche 2.1. Durch Pseudomonas aeruginosa verursachte bronchopulmonale Infektionen bei Patienten mit zystischer Fibrose 2.2. Komplizierte Harnwegsinfektionen und akute Pyelonephritis 2.3. Inhalation von Milzbranderregern (postexpositionelle Prophylaxe und Heilbehandlung) 2.4. Ciprofloxacin kann auch zur Behandlung von schweren Infektionen bei Kindern und Jugendlichen eingesetzt werden, wenn dies als notwendig angesehen wird. Die Behandlung sollte nur von einem in der Behandlung von zystischer Fibrose und/oder schweren Infektionen bei Kindern und Jugendlichen erfahrenen Arzt initiiert werden. Hinweise zu den Anwendungsgebieten Offizielle Empfehlungen zum angemessenen Gebrauch von Antibiotika sollten berücksichtigt werden. Schwere Infektionen und gemischte Infektionen mit grampositiven und anaeroben Erregern: Ciprofloxacin Monotherapie ist für die Behandlung von schweren Infektionen und solchen Infektionen, die durch grampositive oder anaerobe Erreger verursacht sein könnten, nicht geeignet. In derartigen Fällen muss Ciprofloxacin mit anderen geeigneten antibakteriellen Substanzen kombiniert werden. Streptokokken-Infektionen (einschließlich Streptococcus pneumoniae): Wegen seiner unzureichenden Wirksamkeit wird Ciprofloxacin nicht für die Behandlung von Streptokokken-Infektionen empfohlen. Infektionen des Genitaltraktes: Epididymoorchitis und entzündliche Erkrankungen des Beckens können durch Fluorchinolonresistente Neisseria gonorrhoeae Isolate verursacht werden. Bei Epididymoorchitis und entzündlichen Erkrankungen des Beckens soll Ciprofloxacin empirisch nur zusammen mit einer anderen geeigneten antibakteriellen Substanz (z. B. einem Cepaholosporin) kombiniert werden, es sei denn, Ciprofloxacin-resistente Neisseria gonorrhoeae kann ausgeschlossen werden. Wenn nach 3-tägiger Behandlung keine klinische Besserung erzielt wurde, muss die Therapie überdacht werden. Harnwegsinfektionen: Die Fluorchinolon-Resistenz von Escherichia coli - dem am häufigsten bei Harnwegsinfektionen beteiligten Erreger - variiert innerhalb der Europäischen Union. Den Verschreibenden wird empfohlen, die lokale Prävalenz der Fluorchinolon-Resistenz von Escherichia coli zu berücksichtigen. Intraabdominale Infektionen: Zur Behandlung von postoperativen intraabdominalen Infektionen liegen begrenzte Daten zur Wirksamkeit vor. Reisediarrhö: Bei der Wahl von Ciprofloxacin sollte die Information zur Resistenz gegenüber Ciprofloxacin für besuchte Länder mit relevanten Erregern berücksichtigt werden. Infektionen der Knochen und Gelenke: In Abhängigkeit von den Ergebnissen der mikrobiellen Untersuchung sollte Ciprofloxacin in Kombination mit anderen antimikrobiellen Substanzen gegeben werden. Inhalation von Milzbranderregern: Die empfohlene Anwendung beim Menschen basiert hauptsächlich auf in-vitro-Empfindlichkeitstestungen und auf tierexperimentellen Daten zusammen mit limitierten humanen Daten. Die Behandlung sollte unter Berücksichtigung entsprechender nationaler und/oder internationaler Leitlinien für die Behandlung von Milzbrand erfolgen. Kinder und Jugendliche: Bronchopulmonale Infektionen bei zystischer Fibrose: An den klinischen Studien nahmen Kinder und Jugendliche im Alter von 5 -17 Jahren teil. Über die Behandlung von Kindern zwischen 1 und 5 Jahren liegen nur begrenzte Erfahrungen vor. Komplizierte Harnwegs- und Nierenbeckeninfektionen: - Eine Behandlung von Harnwegsinfektionen mit Ciprofloxacin sollte in Betracht gezogen werden, wenn andere Behandlungen nicht in Frage kommen, und auf den Ergebnissen mikrobiologischer Tests beruhen. - An den klinischen Studien nahmen Kinder und Jugendliche im Alter von 1-17 Jahren teil. Andere spezifische schwere Infektionen: - Andere schwere Infektionen gemäß offiziellen Empfehlungen, oder nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung bei Nichtdurchführbarkeit anderer Therapien oder Scheitern einer konventionellen Therapie sowie begründete Anwendung von Ciprofloxacin basierend auf den Ergebnissen mikrobiologischer Untersuchungen. - Der Einsatz von Ciprofloxacin bei spezifischen schweren Infektionen außer den oben erwähnten wurde in klinischen Studien nicht untersucht, und die klinischen Erfahrungen sind begrenzt. Daher wird bei der Behandlung der Patienten, die an diesen Infektionen erkrankt sind, zur Vorsicht geraten.

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