ERYTHROCIN i.v./i.g. 1000 mg Tr.-Subst.o.Lsg.-M.

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PZN: 2397941
Hersteller: Amdipharm Ltd.
Darreichung: Trockensubstanz ohne Lösungsmittel
Menge: 1 St
33,22 1
€ 33,22 / 1St
Menge:
Alternative Packungsgrößen
1 St

Indikation

Das Arzneimittel ist angezeigt zur Therapie von Infektionen, die durch Erythromycin-empfindliche Krankheitserreger verursacht werden, wenn aufgrund des Schweregrades der Infektion hohe Serumkonzentrationen des Antibiotikums wünschenswert sind oder eine orale Behandlung nicht möglich ist. 1. Infektionen der tiefen Atemwege: - Akute bakterielle Exacerbation der chronischen Bronchitis - Pneumonien, insbesondere Chlamydia-trachomatis-Pneumonie, Chlamydia-pneumoniae-Pneumonie, Legionellen-Pneumonie und Mykoplasmen-Pneumonie - Keuchhusten und Keuchhustenprophylaxe. 2. Infektionen im Hals-, Nasen- und Ohrenbereich: - Akute bakterielle Otitis media (adäquat diagnostiziert) - Akute bakterielle Sinusitis (adäquat diagnostiziert) - Pharyngitis (als Alternative zu Penicillin bei einer Penicillinallergie) - Tonsillitis (als Alternative zu Penicillin bei einer Penicillinallergie). 3. Schwere Formen der Akne vulgaris 4. Erysipel, als Alternative zu Penicillin bei einer Penicillinallergie 5. Scharlach, als Alternative zu Penicillin bei einer Penicillinallergie 6. Einschlusskörperchen-Konjunktivitis und Trachom, verursacht durch Chlamydia trachomatis 7. Diphtherie (auch zur Sanierung von Diphtheriebakterienträgern oder -ausscheidern) 8. Urethritis, verursacht durch Chlamydia trachomatis oder Ureaplasma urealyticum 9. Syphilis (Lues) im primären Stadium, wenn andere, besser wirksame Antibiotika nicht gegeben werden können (z. B. Alternative bei Penicillinallergie) Hinweise zu den Anwendungsgebieten - Die offiziellen Richtlinien für den angemessenen Gebrauch von antimikrobiellen Wirkstoffen sind bei der Anwendung zu berücksichtigen. - Auf Grund der häufigen Resistenz von Streptococcus pneumoniae gegen Makrolide ist Erythromycin bei der ambulant erworbenen Pneumonie nicht die Therapie der ersten Wahl. Bei im Krankenhaus erworbenen Pneumonien sollte Erythromycin nur in Kombination mit anderen Antibiotika verwendet werden. - Berichten zufolge reichen die Erythromycinkonzentrationen, die im Fetus erreicht werden, nicht aus, eine kongenitale Syphilis zu verhindern. Neugeborene von Müttern, die während der Schwangerschaft mit oralem Erythromycin gegen eine Frühsyphilis behandelt worden sind, sollten einer angemessenen Penicillin-Therapie unterzogen werden.

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