FORMOTEROL STADA 12 Mikrogramm/Dos.Hkp.m.Plv.z.In.

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Verschreibungspflichtig

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

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PZN: 4978820
Hersteller: STADAPHARM GmbH
Darreichung: Hartkapseln mit Pulver zur Inhalation
Menge: 3X60 St
62,97 1
€ 0,35 / 1St
Menge:
Alternative Packungsgrößen
60 St 2X60 St 3X60 St

Indikation

1. Als add-on (Zusatz-)Therapie zur Erhaltungstherapie mit inhalativen Kortikosteroiden, zur Erleichterung bronchialobstruktiver Symptome und zur Vorbeugung von Anstrengungsasthma bei Patienten mit Asthma, bei denen eine adäquate Behandlung mit Kortikosteroiden allein nicht ausreichend ist. 2. Zur Erleichterung von bronchialobstruktiven Symptomen bei Patienten mit chronisch obstruktiver Atemwegserkrankung (COPD). Hinweise zu den Anwendungsgebieten - Das Arzneimittel sollte nur angewendet werden bei Patienten, die eine regelmäßige Langzeit-Bronchodilatation benötigen. - Formoterol ist keine Alternative zu kurz wirksamen beta-2-Agonisten im akuten Asthmaanfall. Bei einem solchen Anfall sollte ein kurz wirksamer beta-2-Agonist angewendet werden. Langwirksame beta-2-Agonisten sollten nicht als Initialtherapie zur Asthmabehandlung eingesetzt werden und ist dafür auch nicht ausreichend. - Asthmapatienten, die regelmäßig beta-2-Agonisten benötigen, sollten auch eine optimale entzündungshemmende Erhaltungstherapie mit Kortikosteroide erhalten. - Ein häufiger Bedarf an Medikation (d.h. prophylaktische Anwendung, z.B. Kortikosteroide und lang wirksame beta-2-Agonisten) für die Vorbeugung bei Anstrengungsasthma mehrmals in der Woche trotz ausreichender Erhaltungstherapie kann ein Anzeichen für eine nicht ausreichende Asthmakontrolle sein und erfordert eine Neubewertung der Asthmatherapie und eine Überprüfung der Compliance.

Gebrauchs­informationen

Anwendungsangaben

  • - Vorbeugung gegen Atemnot bei Asthma bronchiale
  • - Asthma bronchiale
  • - Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), wie:
  • - Chronische Bronchitis
  • - Lungenemphysem (Blählunge)
  • Suchen Sie Ihren Arzt sofort auf, wenn nach Arzneimittelanwendung plötzliche und zunehmende Verstärkung der Atemnot auftreten.

Zusammensetzung

Die angegebenen Mengen beziehen sich auf 1 Kapsel

Wirkstoff Formoterol hemifumarat-1-Wasser12 Mikrogramm
Wirkstoff Formoterol9,83 Mikrogramm
Hilfsstoff Lactose-1-Wasser zur Inhalation, proteinhaltig7,2 mg
Hilfsstoff Lactose zur Inhalation, proteinhaltig16,8 mg
Hilfsstoff Hypromellose+

Dosierungsangaben

PersonenkreisZeitpunktEinzeldosisGesamtdosis
Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsenevor Belastung1 Inhalationskapsel1 Inhalationskapsel
Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsenemorgens oder abends bzw. morgens und abends1 Inhalationskapsel1-2 mal täglich
Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsenemorgens oder abends bzw. morgens und abends2 Inhalationskapseln1-2 mal täglich
Erwachsenemorgens oder abends bzw. morgens und abends1 Inhalationskapsel1-2 mal täglich

Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt:

Bei Asthma bronchiale: Höchstdosis: Unter ärztlicher Aufsicht kann die Dosis auf 6 Inhalationskapseln pro Tag erhöht werden.

Bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD): Höchstdosis: Unter ärztlicher Aufsicht kann die Dosis auf 4 Inhalationskapseln pro Tag erhöht werden.

Dosierhilfe: Dem Arzneimittel liegt für eine korrekte Anwendung ein spezieller Inhalator bei.

Wichtige Hinweise

Was sollten Sie beachten?
- Dieses Arzneimittel enthält Stoffe, die unter Umständen als Dopingstoffe eingeordnet werden können. Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker.
- Vorsicht bei Allergie gegen Kuhmilch bzw. Rinderproteine!
- Vorsicht bei Allergie gegen Propylenglykol und ähnliche Stoffe!
- Vorsicht bei Allergie gegen Milchprotein.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Inhalieren Sie das Arzneimittel. Benutzen Sie dafür ein entsprechendes Gerät (z.B. Pulverinhalator). Lassen Sie sich zu der Anwendung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten. Die Anwendung sollte nur erfolgen, wenn der sichere Umgang mit dem Arzneimittel gewährt ist.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Prinzipiell ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt, das Arzneimittel kann daher längerfristig angewendet werden.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Herzklopfen, Pulsbeschleunigung, Brustschmerzen und Zittern. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Anwendung vergessen?
Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff bindet in den Bronchien an speziellen Stellen, den sog. Rezeptoren, und bewirkt eine Erschlaffung der Bronchialmuskulatur. Somit erweitern sich verkrampfte und verengte Bronchien und die Atmung wird erleichtert. Auch das Abhusten von zähflüssigem Sekret wird verbessert.

Aufbewahrung

Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
aufbewahrt werden.

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Reizerscheinungen im Mund und im Rachen
- Geschmacksstörungen
- Kopfschmerzen
- Zittern
- Unruhe
- Schlafstörungen
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Hautausschlag
- Nesselausschlag
- Juckreiz
- Herzklopfen
- Pulsbeschleunigung
- Anstieg des Blutzuckers
- Störungen des Salzhaushaltes, wie:
- Kaliummangel
- Muskelkrämpfe

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Herzerkrankungen, wie:
- Herzschwäche
- Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
- Herzmuskelerkrankung mit starker Verdickung und Einengung der Herzkammer (Hypertrophe Kardiomyopathie)
- Herzrhythmusstörungen mit beschleunigtem Puls (Herzrasen)
- Abweichung im EKG (Verlängerung der QT-Dauer)
- AV-Block (Störung der Erregungsleitung vom Vorhof des Herzens zur Kammer), 3. Grad
- Bluthochdruck
- Veränderungen an den Gefäßwänden, wie:
- Arteriosklerose (Arterienverkalkung)
- Aneurysmen (Ausbuchtung der Gefäßwände)
- Schilddrüsenüberfunktion
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
- Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

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