IMIKERADERM 50 mg/g Creme im Beutel

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Verschreibungspflichtig

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

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PZN: 17483238
Hersteller: Dermapharm AG Arzneimittel
Darreichung: Creme
Menge: 12 St
60,26 1
€ 5,02 / 1St
Menge:

Indikation

Imiquimod-Creme ist bestimmt für die topische Behandlung von - klinisch typischen, nicht hyperkeratotischen, nicht hypertrophen aktinischen Keratosen (AKs) im Gesicht oder auf der Kopfhaut bei immunkompetenten Erwachsenen, wenn die Größe oder die Anzahl der Läsionen die Wirksamkeit und/oder die Akzeptanz einer Kryotherapie begrenzen und andere topische Behandlungsmöglichkeiten kontraindiziert oder weniger geeignet sind. Hinweise zu den Anwendungsgebieten - Für AK klinisch atypische oder malignitätsverdächtige Läsionen sollten einer Biopsie unterzogen werden, um die geeignete Behandlung zu bestimmen. - Imiquimod wurde nicht für die Behandlung aktinischer Keratosen auf Augenlidern, im Inneren der Nase oder der Ohren oder auf dem Lippenbereich innerhalb des Lippenrots untersucht. - Imiquimod wird für die Behandlung von AK-Läsionen mit starker Hyperkeratose oder Hypertrophie, wie bei Hauthörnern nicht empfohlen. - Es liegen nur sehr begrenzte Daten über die Anwendung von Imiquimod für die Behandlung aktinischer Keratosen an anatomischen Stellen außerhalb des Gesichts und der Kopfhaut vor. Die verfügbaren Daten über die aktinische Keratose auf den Unterarmen und Händen unterstützen die Wirksamkeit bei diesem Anwendungszweck nicht, daher wird eine derartige Anwendung nicht empfohlen.

Gebrauchs­informationen

Anwendungsangaben

  • - Keratose, aktinisch
  • Es gibt verschiedene Erreger, die eine Erkrankung verursachen können. Ob das Arzneimittel gegen die vorliegende Infektion wirksam ist, kann nur der Arzt entscheiden.

Zusammensetzung

Die angegebenen Mengen beziehen sich auf 0,25 g Inhalt = 1 Beutel

Wirkstoff Imiquimod12,5 mg
Hilfsstoff Glycerol+
Hilfsstoff Methyl-4-hydroxybenzoat0,5 mg
Hilfsstoff Propyl-4-hydroxybenzoat0,05 mg
Hilfsstoff Xanthan gummi+
Hilfsstoff Wasser, gereinigtes+
Hilfsstoff Isostearinsäure+
Hilfsstoff Benzylalkohol5 mg
Hilfsstoff Vaselin, weißes+
Hilfsstoff Butylhydroxytoluol0,375 Mikrogramm
Hilfsstoff Cetylalkohol5,5 mg
Hilfsstoff Stearylalkohol7,75 mg
Hilfsstoff Polysorbat 60 (pflanzlich)+
Hilfsstoff Sorbitan stearat+

Dosierungsangaben

PersonenkreisZeitpunktEinzeldosisGesamtdosis
Erwachsenevor dem Schlafengeheneine ausreichende Menge3-mal wöchentlich (im Abstand von 2-3 Tagen)

Wichtige Hinweise

Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Benzylalkohol und ähnliche Stoffe!
- Vorsicht bei Allergie gegen Paraffin!
- Vorsicht bei Allergie gegen Phenole und ähnliche Stoffe!
- Vorsicht bei Allergie gegen Cetyl- und Stearylalkohol und ähnliche Stoffe!
- Vorsicht bei Allergie gegen Polyethylenglykol(PEG)-haltige Stoffe!
- Vorsicht bei Allergie gegen Sorbitanfettsäureester und Polysorbate!
- Vorsicht bei Allergie gegen Parabene (z.B. Methylhydroxybenzoat)!
- Parabene (Konservierungsstoffe z.B. E 214 - E 219) können Überempfindlichkeitsreaktionen, auch mit zeitlicher Verzögerung, hervorrufen.
- Antioxidantien (z.B. Butylhydroxyanisol, Butylhydroxytoluol) können Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis), Reizungen der Augen und Schleimhäute hervorrufen.
- Emulgatoren (z.B. Cetyl-/stearylalkohol) können (Schleim-)Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Tragen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf. Zuvor reinigen Sie die betroffene Stelle.
Lassen Sie das Arzneimittel 8 Stunden einwirken und waschen Sie es anschließend ab.
Waschen Sie nach der Anwendung gründlich die Hände.
Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit Augen, Lippen und Nasenschleimhaut.

Dauer der Anwendung?
Das Arzneimittel sollte 4 Wochen lang an 3 alternierenden Tagen pro Woche angewendet werden, anschließend erfolgt ein 4-wöchiger behandlungsfreier Zeitraum. Nach einer Kontrolluntersuchung soll die Behandlung bei Fortbestehen von Hautschäden für weitere 4 Wochen fortgesetzt werden.

Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Anwendung vergessen?
Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff greift in das körpereigene Immunsystem ein. Daraufhin kann sich der Körper besser gegen Eindringlinge wie Viren zur Wehr setzen. Außerdem greift der Wirkstoff bei unkontrolliert wachsenden, körpereigenen Zellen auf der Haut regulierend ein.

Aufbewahrung

Aufbewahrung

Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel ist nach Anbruch/Zubereitung nur zur einmaligen Anwendung vorgesehen. Reste müssen verworfen werden!

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut und Schleimhaut, wie:
- Hautausschlag
- Brennen oder Stechen auf der Haut
- Juckreiz
- Hautrötung
- Schuppenbildung der Haut
- Entzündungsreaktionen der Haut
- Haarbalgentzündung, oberflächliche (Follikulitis)
- Gewebeschäden
- Wassereinlagerungen (Ödeme)
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfälle
- Bauchschmerzen
- Mundtrockenheit
- Appetitlosigkeit
- Kopfschmerzen
- Müdigkeit
- Schläfrigkeit
- Benommenheit
- Schlaflosigkeit
- Depressionen
- Reizbarkeit
- Tinnitus (Ohrgeräusche)
- Schwitzen
- Lymphadenitis (entzündliche Lymphknotenschwellung)
- Muskelschmerzen
- Gelenkschmerzen
- Allgemeine Schwäche
- Infektionen mit anderen Viren, Bakterien oder mit Pilzen, wie:
- Infektion mit Herpes-Viren
- Infektionen der Scheide
- Infektionen der Atemwege

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Abwehrschwäche, z.B. HIV-Infektionen, Organtransplantationen, langzeitig hochdosierte Kortisonbehandlung

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

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