PALONOSETRON beta 250 Mikrogramm/5 ml Inj.-Lsg.

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Verschreibungspflichtig

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

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Rezeptart

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PZN: 5973121
Hersteller: betapharm Arzneimittel GmbH
Darreichung: Injektionslösung
Menge: 1 St
48,75 1
€ 48,75 / 1St
Menge:

Indikation

Bei Erwachsenen: - zur Prävention von akuter Übelkeit und Erbrechen bei stark emetogener Chemotherapie aufgrund einer Krebserkrankung. - zur Prävention von Übelkeit und Erbrechen bei mäßig emetogener Chemotherapie aufgrund einer Krebserkrankung. Bei Kindern und Jugendlichen ab 1 Monat: - zur Prävention von akuter Übelkeit und Erbrechen bei stark emetogener Chemotherapie aufgrund einer Krebserkrankung und zur Prävention von Übelkeit und Erbrechen bei mäßig emetogener Chemotherapie aufgrund einer Krebserkrankung. Hinweise zu den Anwendungsgebieten - Die Wirksamkeit von Palonosetron zur Prävention von Übelkeit und Erbrechen, das durch eine stark emetogene Chemotherapie induziert wird, kann durch Hinzufügen eines vor der Chemotherapie gegebenen Kortikosteroids verstärkt werden. - Außer im Zusammenhang mit einer weiteren Chemotherapeutika-Gabe soll Palonosetron in den Tagen nach der Chemotherapie weder zur Vorbeugung noch zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen eingesetzt werden.

Gebrauchs­informationen

Anwendungsangaben

  • - Übelkeit bei einer Tumorbehandlung akute Übelkeit bei Behandlung mit stark brechreizerregenden Krebsmedikamenten und Übelkeit bei Behandlung mit mäßig brechreizerregenden Krebsmedikamenten
  • - Erbrechen bei einer Tumorbehandlung akutes Erbrechen bei Behandlung mit stark brechreizerregenden Krebsmedikamenten und Erbrechen bei Behandlung mit mäßig brechreizerregenden Krebsmedikamenten

Zusammensetzung

Die angegebenen Mengen beziehen sich auf 5 ml Lösung = 1 Ampulle

Wirkstoff Palonosetron hydrochlorid0,281 mg
Wirkstoff Palonosetron0,25 mg
Hilfsstoff Mannitol+
Hilfsstoff Natriumacetat-3-Wasser+
Hilfsstoff Natriumhydroxid zur pH-Wert-Einstellung+
Hilfsstoff Salzsäure zur pH-Wert-Einstellung+
Hilfsstoff Wasser für Injektionszwecke+

Dosierungsangaben

PersonenkreisZeitpunktEinzeldosisGesamtdosis
Erwachsenevor der Behandlung (ca.30 Minuten davor)1 Ampulle1 Ampulle

Für Kinder ab 1 Monat und Jugendliche bis 17 Jahre wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt entsprechend dem Körpergewicht dosiert.

Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

Wichtige Hinweise

Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vorsicht bei Allergie gegen Mannitol!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Die Anwendung sollte nur durch Fachpersonal erfolgen.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Das Arzneimittel sollte in den Tagen nach der Tumorbehandlung nur anzuwenden werden, wenn Sie einen weiteren Chemotherapie-Zyklus erhalten.

Überdosierung?
Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff Palonosetron blockiert Rezeptoren für ein bestimmtes körpereigenes Hormon bzw. einen Botenstoff, das so genannte Serotonin. Durch die Blockade dieser Rezeptoren wird eine durch Serotonin ausgelöste Übelkeit und Erbrechen verhindert.

Aufbewahrung

Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung innerhalb der nächsten Stunde verbraucht werden!
Das Arzneimittel ist nach Anbruch/Zubereitung nur zur einmaligen Anwendung vorgesehen. Reste müssen verworfen werden!

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Kopfschmerzen
- Schwindelgefühl
- Verstopfung
- Durchfall
- Erhöhter Kaliumgehalt im Blut (Hyperkaliämie)
- Stoffwechselstörung
- Verminderter Kalziumgehalt im Blut (Hypokalzämie)
- Verminderter Kaliumgehalt im Blut (Hypokaliämie)
- Appetitlosigkeit
- Erhöhter Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie)
- Angst
- Hochstimmung
- Schläfrigkeit
- Schlaflosigkeit
- Missempfindungen
- Erhöhter Schlafdrang während des Tages
- Lokales Nervenleiden mit Missempfindungen
- Augenreizung
- Sehschwäche
- Reisekrankheit
- Ohrgeräusche
- Herzbeschwerden mit beschleunigtem Puls (Herzrasen)
- Langsamer Puls (Bradykardie)
- Zusätzlicher Herzschlag der Herzkammern
- Gefäßverengung am Herzen
- Herzbeschwerden mit Pulsbeschleunigung durch das Schrittmacherzentrum
- Herzrhythmusstörung mit unregelmäßiger Schlagfolge
- Zusätzlicher Herzschlag der Herzvorhöfe
- Niedriger Blutdruck (Hypotonie)
- Bluthochdruck
- Venenverfärbung
- Venendehnung
- Schluckauf
- Verdauungsbeschwerden
- Bauchschmerzen
- Schmerzen im Oberbauch
- Mundtrockenheit
- Blähung
- Leberstörung mit vermehrtem Gallenfarbstoff (Bilirubin) im Blut
- Allergische Überempfindlichkeit der Haut (allergische Dermatitis)
- Juckender Ausschlag
- Gelenkschmerzen
- Harnverhalt
- Ausscheidung von Zucker über den Urin
- Allgemeine Schwäche
- Fieber
- Erschöpfung
- Flüchtige, spontane Hautrötung mit Hitzegefühl, vor allem im Gesicht (Flush)
- Grippeartige Erkrankung
- Erhöhte Leberwerte (Transaminasen)
- EKG-Veränderung (verlängertes QT-Intervall)
- Bewegungsstörungen
- Erregungsleitungsstörung am Herzen
- Husten
- Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
- Nasenbluten
- Juckreiz (Pruritus)
- Hauterkrankung
- Nesselausschlag (Urtikaria)
- Schmerzen an der Einstichstelle der Infusion
- Reaktion an der Einstichstelle der Infusion
- Schmerzen

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Neugeborene in den ersten 4 Lebenswochen: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

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