SIKLOS 1.000 mg Filmtabletten

Kein Bild für Rx-Artikel
Verschreibungspflichtig

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Dieser Artikel ist rezeptpflichtig. Bitte beachten Sie, dass Ihre Bestellung erst nach Einreichen des Rezeptes versandt werden kann.

Rezeptart

Wählen Sie hier Ihre Rezeptart aus, anschließend können Sie den Artikel in Ihren Warenkorb legen. Bitte beachten Sie die Preisänderung nach der Auswahl der Rezeptart.

4) Diese Information finden Sie auf Ihrem Rezept.

PZN: 15328597
Hersteller: Panpharma GmbH
Darreichung: Filmtabletten
Menge: 30 St
348,42 1
€ 11,61 / 1St
Menge:

Indikation

Zur Prävention rekurrierender schmerzhafter vasookklusiver Krisen einschließlich akutem Thoraxsyndrom bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern über 2 Jahren mit symptomatischer Sichelzellanämie.

Gebrauchs­informationen

Anwendungsangaben

  • - Akuter, vermehrter Zerfall roter Blutkörper (Sichelzellkrise), zur Vorbeugung gegen das Wiederauftreten von Schmerzkrisen einschließlich akuter Brustschmerzen

Zusammensetzung

Die angegebenen Mengen beziehen sich auf 1 Tablette

Wirkstoff Hydroxycarbamid1000 mg
Hilfsstoff Natriumstearylfumarat+
Hilfsstoff Cellulose, mikrokristallin, siliconisiert+
Hilfsstoff Butylmethacrylat-Copolymer, basisches+

Dosierungsangaben

Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.

Für Kinder ab 2 Jahren, Jugendliche und Erwachsene wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt entsprechend dem Körpergewicht dosiert. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

Beim Auftreten von unerwünschten Arzneimittelwirkungen sollten Sie in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.

Patienten mit einer Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.

Ihr Arzt kann im Verlauf der Behandlung Dosisanpassungen vornehmen. Für Dosisanpassungen stehen Arzneimittel mit verschiedenen Wirkstoffstärken zur Verfügung.

Wichtige Hinweise

Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
- Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine Zeit lang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Das Blutbild muss während der gesamten Behandlung und ggf. nach Beendigung der Behandlung überwacht werden.
- Während der Behandlung sind geeignete schwangerschaftsverhütende Maßnahmen durchzuführen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Anwendungshinweise

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Zur Erleichterung der Einnahme können Sie das Arzneimittel auch unmittelbar vor der Einnahme in einer kleinen Menge Wasser auflösen und verabreichen. Das Hinzufügen eines Tropfens Sirup oder das Mischen mit Nahrung kann einen möglichen bitteren Geschmack überdecken.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Schleimhautschädigungen, Wundsein, Hautrötungen, Wassereinlagerungen an Handflächen und Fußsohlen mit anschließendem Abschuppen, starke Hautverfärbungen, Entzündungen der Mundschleimhaut und zu Knochenmarkstörungen mit Blutbildungsstörungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff Hydroxycarbamid gehört zu den Zytostatika und beeinflusst das körpereigene Immunsystem indem er in die DNA-Synthese eingreift. Hydroxycarbamid wird zur Behandlung von malignen Bluterkrankungen, Blutbildungsstörungen sowie zur Behandlung der Sichelzellanämie, einer erblich bedingten Erkrankung der roten Blutkörperchen mit erhöhtem Risiko für das Verstopfen von Blutgefäßen eingesetzt.

Aufbewahrung

Aufbewahrung

Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 3 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Diese Angabe gilt nur für die Teilstücke der zerteilten Tabletten im Originalbehältnis.

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Knochenmarkstörung mit Blutbildungsstörung (Knochenmarkdepression)
- Verminderte Zahl an weißen bestimmten Blutkörperchen (Neutropenie)
- Mangel an unreifen roten Blutkörperchen (Retikulozytopenie)
- Blutbildungsstörung mit mehr vergrößerten roten Blutkörperchen (Makrozytose)
- Verminderte Anzahl an Spermien
- Samenzellverlust in der Samenflüssigkeit (Azoospermie)
- Verminderte Zahl an weißen Blutkörperchen (Leukopenie)
- Blutarmut mit stark vergrößerten roten Blutkörperchen (hyperchrome megaloblastäre Anämie)
- Erniedrigte Anzahl an T-Helferzellen (CD4-Lymphozyten)
- Schmerzhafte oder erschwerte Harnblasenentleerung
- Beeinträchtigte Nierenfunktion
- Erkrankung der Niere (Nierentubuli)
- Harnsäurespiegel im Blut (erhöht)
- Erhöhter Blutharnstoff
- Erhöhte Nierenwerte (Kreatinin) im Blut
- Durchfall
- Verstopfung
- Entzündung der Bauchspeicheldrüse
- Schleimhautentzündung
- Verdauungsbeschwerden
- Magen-Darm-Beschwerden
- Erbrechen
- Appetitlosigkeit
- Fleckig-knotiger Hautausschlag (makulopapulöser Hautauschlag)
- Hautrötung durch gesteigerte Durchblutung (Erythem)
- Schmerzhafte Hautrötung und Schwellung an Händen u. Füßen (Hand-Fuß-Syndrom)
- Blutgefäßentzündung mit Hautveränderungen (kutane Vaskulitis)
- Geschwür (Ulkus)
- Gewebeuntergang mit schwärzlicher Verfärbung (Gangrän)
- Entzündung der Muskulatur, Haut und Organe (Dermatomyositis)
- Rückbildung der Haut (Pergamenthaut, Hautatrophie)
- Rückbildung des Nagels (Nagelatrophie)
- Unterschenkelgeschwür
- Juckreiz (Pruritus)
- Hautkrebsfrühform durch UV-Strahlung (aktinische Keratose)
- Violette Hautknötchen (Papel)
- Hautschuppung bzw. -abschälung (Exfoliation)
- Hauttumor
- Fieber
- Schüttelfrost
- Unwohlsein
- Überempfindlichkeit
- Kraftlosigkeit bzw. Schwäche
- Verminderte Zahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie)
- Blutarmut (Anämie)
- Kopfschmerzen
- Hautreaktion
- Pigmentierung der Mundschleimhaut
- Färbung der Fingernägel (Pigmentierung)
- Verstärkte Hautfärbung durch mehr Hautfarbstoff (Hyperpigmentierung)
- Entzündung der Mundschleimhaut (Stomatitis)
- Orientierungsstörung
- Sinnestäuschung (Halluzination)
- Erkrankung des Nervensystems (neurologische Erkrankung)
- Schwindelgefühl
- Muskelkrampf
- Lokale Nervenleiden (periphere Neuropathie)
- Akute Lungenreaktionen
- Eindringen (Infiltration) von Flüssigkeit/Zellen in das Gewebe der Lunge
- Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
- Lungenvernarbung (Lungenfibrose)
- Entzündung der Lungenblässchen (Allergische Alveolitis)
- Vermehrter Gallenfarbstoff (Bilirubin) im Blut
- Lebertoxizität
- Gallenabflussstörung (Cholestase)
- Leberentzündung
- Hautkrebs
- Stachelzellkrebs der Haut
- Weißer Hautkrebs
- Geschwür der Haut
- Schläfrigkeit
- Übelkeit
- Hautausschlag
- Haarausfall mit Glatzenbildung (Alopezie)
- Anstieg der Leberenzyme

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Schwere Leberfunktionsstörung
- Schwere Nierenfunktionsstörung
- Knochenmarkstörung mit Blutbildungsstörung (Knochenmarkdepression)

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge und Kleinkinder unter 2 Jahren: Für diese Altersgruppe liegen keine Dosierungsangaben vor.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Das könnte Sie auch interessieren

Zahlungsarten

  • PayPal
  • Kreditkarte *
  • Lastschrift *
  • Rechnung
  • Barzahlung

* = Ein PayPal-Service. Sie benötigen kein PayPal-Konto.

1) Preis der ausgewählten Apotheke inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versandkosten pro Bestellung 3,95 EUR bis 50,00 EUR Warenwert. Sollte keine Apotheke vorausgewählt sein, gilt der Preis für den Einkauf in der Versandapotheke der Friesen-Apotheke Trappenkamp Momme Imbusch e.K.

2) Ersparnis / Preis gemäß aktueller Lauer-Taxe. Preis: Verbindlicher Abrechnungspreis nach der Großen Deutschen Spezialitätentaxe (sog. Lauer-Taxe) bei Abgabe zu Lasten der GKV, die sich gemäß §129 Abs. 5a SGB V aus dem Abgabepreis des pharmazeutischen Unternehmens und der Arzneimittelpreisverordnung in der Fassung zum 31.12.2003 ergibt. Bei nicht verschreibungspflichtigen Arzneimitteln ist dieser Preis für Apotheken nicht verbindlich. Im Falle einer Abrechnung würde der GKV von der Apotheke bei rechtzeitiger Zahlung ein Rabatt von 5% auf diesen Abgabepreis gewährt (§130 Absatz 1 SGB V).

Lebensmittel­informations­verordnung und weitere Artikelangaben

Sollten Sie weitere Informationen gemäß der Lebensmittel­informations­verordnung (LMIV) oder Auskünfte über weitere Artikelangaben wünschen, so besuchen Sie die Website des angegebenen Herstellers oder kontaktieren ihn direkt. Dieser wird Ihnen gerne weitere Fragen kostenlos beantworten. Sie können auch unseren Informationsservice nutzen und Ihre Fragen unter Angabe des Namens, des Herstellers und der Pharmazentralnummer des Artikels schreiben: service@friesenapotheken.de. Natürlich können Sie uns auch während unserer Geschäftszeiten telefonisch erreichen unter 04323 38 38. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass vollständige Informationen erst bei Vorliegen des Artikels vor der Lieferung an Sie verfügbar sein können.