ZEBINIX 800 mg Tabletten

ZEBINIX 800 mg Tabletten
Verschreibungspflichtig

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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PZN: 0024093
Hersteller: Eisai GmbH
Darreichung: Tabletten
Menge: 30 St
221,26 1
€ 7,38 / 1St
Menge:
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30 St 90 St

Indikation

1. Monotherapie zur Behandlung partieller epileptischer Anfälle mit oder ohne sekundärer Generalisierung bei Erwachsenen mit neu diagnostizierter Epilepsie. 2. Zur Begleittherapie bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern über 6 Jahren mit partiellen epileptischen Anfällen mit oder ohne sekundärer Generalisierung.

Gebrauchs­informationen

Anwendungsangaben

  • - Epilepsie, wie:
  • - Epilepsie, fokal (auf einen Körperteil oder Funktion begrenzte Anfälle)
  • - Epilepsie, fokal, sekundär generalisiert (erst lokal, dann ausgeweitet)
  • Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn sich trotz Arzneimitteleinnahme Ihre Erkrankung verschlechtert, vor allem wenn Sie Gedanken entwickeln, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen.

Zusammensetzung

Die angegebenen Mengen beziehen sich auf 1 Tablette

Wirkstoff Eslicarbazepin acetat800 mg
Wirkstoff Eslicarbazepin686,51 mg
Hilfsstoff Povidon K29-32+
Hilfsstoff Croscarmellose natrium+
Hilfsstoff Magnesium stearat+

Dosierungsangaben

PersonenkreisZeitpunktEinzeldosisGesamtdosis
Erwachseneunabhängig von der Mahlzeit1/2 Tablette1-mal täglich
Erwachseneunabhängig von der Mahlzeit1 Tablette1-mal täglich

Die Dosierung wird in der Regel von Ihrem Arzt langsam erhöht und auf eine für Sie passende Erhaltungsdosis eingestellt.

Patienten mit einer Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.

Für die einzelnen Dosierungsschritte stehen Arzneimittel mit verschiedenen Wirkstoffstärken zur Verfügung.

Abhängig von Ihrer Erkrankung und dem Stadium der Behandlung, wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt in der Regel folgendermaßen dosiert:

Höchstdosis bei alleiniger Behandlung: Eine Dosis von 2 Tabletten pro Tag sollte nicht überschritten werden.

Höchstdosis in Kombination mit anderen Arzneimitteln: Eine Dosis von 1 1/2 Tabletten pro Tag sollte nicht überschritten werden.

In Kombination mit anderen Arzneimitteln bei Kindern und Jugendliche über 6 Jahre:

Das Arzneimittel wird von Ihrem Arzt entsprechend dem Körpergewicht dosiert. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

Wichtige Hinweise

Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Die Wirkung der Anti-Baby-Pille kann durch das Arzneimittel beeinträchtigt werden. Für die Dauer der Einnahme sollten Sie deshalb zusätzliche Maßnahmen zur Empfängnisverhütung treffen.
- Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Schwindel und Gangunsicherheit. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff verringert im Gehirn die unkontrollierte Weiterleitung von elektrischen Signalen in den Nervenzellen. Dadurch werden überschießende Reaktionen, Krämpfe und Bewusstseinsstörungen vermindert.

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Magen-Darm-Beschwerden
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfälle
- Bauchschmerzen
- Blähungen
- Magenschleimhautentzündung
- Entzündung des Zwölffingerdarms
- Teerstühle, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen
- Appetitlosigkeit
- Appetitsteigerung
- Gewichtszunahme
- Gewichtsverlust
- Schluckstörungen
- Geschmacksstörungen
- Mundtrockenheit
- Entzündungen der Mundschleimhaut
- Zahn- und Zahnfleischbeschwerden
- Zahnfleischwucherung
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Sedierung
- Müdigkeit
- Schläfrigkeit
- Schlafstörungen, wie:
- Schlaflosigkeit
- Koordinationsstörung
- Gangunsicherheit
- Delirium (Verwirrtheit)
- Erregung
- ADHS
- Nervosität
- Zittern
- Angstzustände
- Depressionen
- Selbstmordgedanken
- Teilnahmslosigkeit (Apathie)
- Gedächtnisstörungen
- Sprachstörungen
- Missempfindungen
- Kältegefühl in Händen und Füßen
- Verminderte Berührungsempfindlichkeit
- Nervenschädigungen
- Bewegungsstörungen
- Geruchsstörungen
- Epilepsie, generalisiert (den ganzen Körper betreffende Anfälle)
- Sehstörungen, wie:
- Augenzittern
- Doppeltsehen
- Verschwommenes Sehen
- Augenschmerzen
- Augenrötung
- Ohrenschmerzen
- Gehörverlust
- Tinnitus (Ohrgeräusche)
- Störungen der Stimme
- Nasenbluten
- Allergische Reaktionen
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Hautausschlag
- Austrocknung der Haut
- Hautrötung
- Schwitzen
- Haarausfall
- Nagelerkrankungen
- Niedriger Blutdruck
- Orthostatische Hypotonie (Kreislaufstörungen aufgrund niedrigen Blutdrucks)
- Bluthochdruck
- Pulsbeschleunigung
- Pulserniedrigung
- Herzklopfen
- Nächtliches Wasserlassen
- Veränderung des Blutbildes, wie:
- Veränderungen der roten Blutkörperchen
- Anämie (Blutarmut)
- Leberfunktionsstörungen
- Anstieg der Leberwerte
- Anstieg der Blutfettwerte (Serumtriglyceride)
- Schilddrüsenunterfunktion
- Störungen des Salzhaushaltes, wie:
- Natriummangel
- Flüssigkeitsmangel (Dehydratation)
- Wassereinlagerungen (Ödeme)
- Menstruationsstörung
- Rückenschmerzen
- Muskelschmerzen
- Nackenschmerzen
- Unwohlsein
- Allgemeine Schwäche
- Schüttelfrost

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Herzerkrankung, wie:
- Erregungsleitungsstörungen am Herzen
- AV-Block (Störung der Erregungsleitung vom Vorhof des Herzens zur Kammer), 2. und 3. Grad
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Störungen des Salzhaushaltes, wie:
- Natriummangel
- Schilddrüsenunterfunktion

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Ältere Patienten ab 65 Jahren: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

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